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Fakten? Das war schon eine kleine Sensation, als der 1. Preis und der Publikumspreis des Montreux Jazz-Festivals für die Shure Jazz Voice 2008 an ausgerechnet eine Deutsche ging – vor L.A. und New York! Sabine Kühlich – die swingende Kölnerin – überzeugt jedoch nicht nur beim weltberühmten Jazzfest in Montreux. Drei CDs unter eigenem Namen lassen die musikalische Vielfalt hören zwischen eigenen Jazz-Kompositionen, American Standards, Samba, Chanson, Swinging Europa, Stimme und Bossa-Nova-Saxophon. Gastauftritte in Südost-Asien oder Brasilien, natürlich Europa, Konzerte in kleinen New Yorker Clubs, die Lehrtätigkeit am Conservatorium Maastricht, Workshops und Touren mit der Bebop-Legende Sheila Jordan – das musikalische Spektrum von Sabine Kühlich spiegelt die weite Welt. Patty Austin lobt ihr „aussergewöhnliches Feeling für Swing und Scat-Gesang“ Barry Harris bescheinigt knapp: „Perfect Timing“. Auf 3sat Kulturzeit wird sie als „Ausnahme“ beschrieben: „Sie singt ungebremst, mutig und sexy. Und das mit einer Natürlichkeit, als hätte sie die amerikanische, traditionelle Form des Jazz mit der Muttermilch aufgesogen.“

Sabine Kühlich hat 2008 den 1. Preis der International Montreux Jazz Voice Competition gewonnen. Sie wurde am 1.2.1973 in Gera (Thüringen) geboren. Klavierunterricht ab 1979, Saxophon ab 1987, Gesang, Klarinette, Improvisation an der MH Würzburg als Gast, später Studium am Conservatorium van Maastricht, Gaststudentin in Köln, dann Jazzgesangsstudium Conservatorium van Amsterdam. Seit Januar 2006 ist sie Dozentin an der Hochschule der Künste / Conservatorium van Maastricht. Sie gewann den 2. Preis beim International Vocal Contest in Brüssel im Oktober 2007, war Finalistin beim Leidse Jazz-Award und beim 20. Concour de la Chanson in Amsterdam. Das Masterstudium ab 2003 brachte sie vom Conservatory of Amsterdam nach New York an die Manhattan School of Music. Konzerte in Berlin, München, Wien, Köln, Amsterdam, NY... Im Jazzclub Jakobshof in Aachen formte sie ihre eigenen Reihe ThursdayVocalSpot mit Förderung des Landes NRW. Seit 2007 führt sie die Reihe "Vocal Spot" im Stadtgarten Köln weiter. Konzertreisen führten sie 2003 nach Südostasien, 2007 nach Brasilien, seit 2004 jährlich nach NY. In 2008 führte sie eine Thearter-Konzert-Tournee in Belgien mit Sam Vloemans zurück in die Niederlande, 2009 wird die fünfte Tour mit der NY-Jazzlegende Sheila Jordan stattfinden.

CD-Produktionen: 2001 It could happen to you, 2006 FLY AWAY – eigene Kompositionen, erschienen bei ACOUSTIC MUSIC, 2007 TWO GENERATIONS OF SINGERS: Sheila Jordan + Sabine Kühlich. 2008 Gastsängerin bei der CD "Bord Du Nord". 2008 Gastsängerin bei Stefan Michalkes CD "Unterwegs" 2009 CD mit der CSM-Bigband Düsseldorf 2009 zu erwarten: CD mit girl meets guitar und Adam Rafferty Positive Besprechungen in den namhaften deutschen Jazzzeitungen, Griechenland, Amerika, Holland... Interviews und CD-Vorstellung bei MDR Radio Figaro, Radio Ostfriesland, WDR Köln, Radio Okerwelle, Deutschlandfunk. Festival-Auftritte von Düsseldorfer JAzzralley, Köln, Würzburg über Maastricht bis Berlin. „eine der talentiertesten Jazzsängerinnen Europas“ so der Belgische Rundfunk.

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Sabine Kühlich ist von dem Semesteraufenthalt 2004 in New York zurück. Süchtig nach NY. In 2005 und 2006 war sie bereits jeweils einen Monat in der Metropole des Jazz. Dort und hier zelebriert sie nun ihr zweites CD-Projekt: "Fly away" mit der Band CRISP! Einfühlsame Live-Interpretationen des Standardrepertoires kennt man von ihr "...,die das Publikum mit ihrer mal klaren und sanften, mal aber auch rauchig verführerischen Stimme in den Bann zog." Aachener Zeitung 7/2004). Ihre erste CD "It could happen to you" überzeugt mit "Magie und Unterhaltung" (Aachener Nachrichten 9/2001).

Nun kommt sie mit eigenen Kompositionen in der swingenden Tradition daher. Sheila Jordan schwärmt: "That's brilliant music and wonderful lyrics! Take care of the copyrights!" Die gebürtige Thüringerin verarbeitet musikalisch den kreativen Input ihres Semesters an der Manhattan School of Music New York City. Ruud van Dijk, Dean Jazzdepartment Amsterdam über die Stipendiatin im Masterprogramm "eine Auszeichnung ... das Conservatorium van Amsterdam in New York zu repräsentieren."

Ihre Bleibe in Harlem NYC zwischen dem APOLLO, in dem Ella die bahnbrechende Amateurnacht gewann und MINTONS PLAYHOUSE, der Geburtstätte des Bebop sorgte für den kreativen Flow.

In ihren Kompositionen finden sich also nicht nur die musikalische Beschreibung des benachbarten Viertels "Morningside Heights", Paul Blairs "Jazzwalk" durch Harlem (www.swingstreets.com) oder "Talking in the Big Wing Wong" - einem Restaurant in Chinatown (102 Mott St, New York 10013 Btwn Canal & Hester St Phone: 001-212-274-0696). Kompositorische Techniken, denen sich auch Thelonius Monk bediente, verbinden ganz klar Songs wie "A little too shy" mit der einstigen Welt des schwarzen Pianisten. Die Jazzaktivisten im PLAYHOUSE hätten "Delicious and Lovely" sicher harmonisch als "Beautiful Love" wiedererkannt, die rasanten Läufe und Sprünge in der Melodieführung fordern Sängerin und Zuhörer zum Spitzen der Ohren heraus. Aber zum Glück beginnt die Band den Song rubato - so ist also auch für das Textverständnis gesorgt.

Die charismatische Sängerin ("innig lauschende Zuschauer" Jülicher Tageblatt) präsentiert das neue und alte Material mit "CRISP!" - einer Band, so Sabine Kühlich, die "auch in der New Yorker Club-Szene mithalten kann. ... Es ist eine Riesenehre, mit den Herrn Professoren und Dozenten aus Bayern zu musizieren." Noch ist sie Studentin am Conservatorium Amsterdam, Master of Music in spe. Tine Schneider, einst Klavierdozentin in Amsterdam, nun an der Musikhochschule Würzburg tätig ("derzeit eine der interessantesten Klavier-Stimmen im europäischen Jazz" Rheinpfalz Online 2/2003), hat die Brücke zwischen den Generationen geschlagen.

Prof. Bill Elgart am Schlagzeug ("eine in Deutschland lebende amerikanische Jazzlegende") und Prof. Rudi Engel am Kontrabass ("knorriger bluesgeladener Ausdruck" Zeitung Rheinpfalz 1/2003) schwingen im Rhythmus. Mit im Boot ist Hubert Winter am Tenorsaxophon (Bayerischer Kunstförderpreis 2002, Stipendiat Berklee College of Music und bereits mit Mitte Dreißig Dozent für Jazz-Saxophon an der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg). "...hier ist ein Talent angekommen in der Riege großer Meister" (Stephan Richter in Stereo 1/2003). Die Tourliste der Bandmitglieder ist lang, reicht von Festivals in Europa über Amerika bis nach Japan. Ebenso liest sich die Liste ihrer Veröffentlichungen, sei es als "Sideman" oder "Leader", wie ein Auszug deutscher und amerikanischer Jazzgeschichte.

In New York den Größen des Gelebten Jazz zu begegnen gehört zweifelsohne zu den wichtigsten Begebenheiten Sabine Kühlichs musikalischen Lebens. Und natürlich suchte sie den unmittelbaren Austausch in Privatunterricht, Konzerten und Workshops und am College. Die Beboplegende Barry Harris lobte ihre Swing-Phrasierung "Yeah, that's perfect timing!" Die mittlerweile 78-jährige Scat-Ikone Sheila Jordan sagte zu ihrer Vocalversion eines Charlie Parker Solos "wow, there are not so many singers who can sing that .... write lyrics, make it your own." Und so hat sie es dann auch getan, ganz und gar CRISP!.

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