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TWO GENERATIONS OF SINGERS

TWO GENERATIONS OF SINGERS

WUNDASCHEEN - LOVERLY! so heisst die dritte CD aus der Zusammenarbeit der Two Generations of Singers – 44 Jahre Altersunterschied und Kommunikation auf der ganzen Breite! Sheila Jordan (NY, 83 Jahre alt) ist eine Ikone des Bebop. Als Teenager mit weisser Hautfarbe saß sie auf den Mülltonnen hinter den Jazzclubs um ihren schwarzen Held Charlie Parker am Saxophon hören zu können. Später versuchte sie sich mit dem Ausweis ihrer Mutter, geschminkt und in High Heels in die Clubs zu schmuggeln. Sabine Kühlich liebte Jazz und Saxophon auch schon als Teenager – vor dem Fall der Mauer im Osten Deutschlands – Parkers Soli brachten sie zum mitsingen. Zum sechsten Mal gehen die beiden Sängerinnen auf Tour, die dritte CD dieser kongenialen Zusammenarbeit erscheint pünktlich zum Tourstart: WUNDASCHEEN – LOVERLY! (2012). Auf CD und einigen Konzerten mit dabei ist der vielseitige „WDR-Big Band - you make me smile“ Klaus Osterloh (Trompete und Flügelhorn). Beide Sängerinnen erzählen Jazz, reimen spontan beim Singen – jedoch das Wichtigste: „These chicks certainly swing“. Mit einem verschmitzten Könner am Piano, dem Wahlskandinavier Olaf Schneider und dem Meisterswinger Stefan Werni am Kontrabass schlagen sie die Brücke von New York nach Europa, haben Thelonious Monk und Dizzy Gillespie im Gepäck. Die Two Generations of Singers vereinen Swing und Bebop im Parallel-Singen und performen eigene Kompositionen vom japanischen Calypso bis zu impressionistisch und speziell für diese Besetzung arrangierten Jazzstandards.

Sheila Jordan (NY): eine der größten Sängerinnen der Bebop-Ära, lebende Jazz-Legende mit Konzerttätigkeit seit 60 Jahren, voll Esprit und Humor und 83 Jahre alt. Als persönliche Freundin von Jazzgrößen wie u.a. Charlie Parker, Miles Davis, Sonny Rollins, Thelonious Monk und Tom Harrell ist sie eine einzigartige Zeitzeugin der Entstehung des modernen Jazz und hat 1962 als erste Vokalistin überhaupt eine Platte („Portrait of Sheila“ mit Barry Galbraith-g, Steve Swallow-b, Denzil Best-dr) auf dem legendären Blue Note Label veröffentlicht. die zeit-online über Sheila Jordan: „Sie spürt den Tönen nach, den Texten. Sie lebt die Texte wie kaum eine andere Sängerin. Außer ihr gab es nur noch Shirley Horn, die Texte singen konnte, als habe sie alles selbst erlebt.“ www.sheilajordanjazz.com

Sabine Kühlich überzeugt nicht nur in Montreux – dort gewann sie im Juli 2008 den 1. Preis der SHURE Vocal Competition. Drei CDs unter eigenem Namen, musikalische Vielfalt zwischen Bossa-Nova-Saxophon, Chanson und eigenen Jazz-Kompositionen, Gastauftritte durch Europa, nach Südost-Asien oder Brasilien, Konzerte in kleinen New Yorker Clubs, die Lehrtätigkeit am Conservatorium Maastricht, Workshops und Touren mit der Bebop-Legende Sheila Jordan – das musikalische Spektrum von Sabine Kühlich reicht weit. Patty Austin lobt ihr „aussergewöhnliches Feeling für Swing und Scat-Gesang“ Barry Harris bescheinigt knapp: „Perfect Timing“. Auf 3sat Kulturzeit wird sie von Stefan Müller als „Ausnahme“ beschrieben: „Sie singt ungebremst, mutig und sexy. Und das mit einer Natürlichkeit, als hätte sie die amerikanische, traditionelle Form des Jazz mit der Muttermilch aufgesogen.“ . www.sabinekuehlich.com

Klaus Osterloh verabschiedete sich im März 2012 von der preisgekrönten WDR Bigband. Klaus Osterloh ist dem alten Jazz sehr verbunden. Er leitet die Atlanta Jazzband Köln, spielt regelmäßig in Projekten wie „Jazzgeschichte(n) mit dem Frank Wunsch Ensemble“ und Bands wie dem High Society Jazz 4tet und seinem Hot Jazz Trio. Er schreibt Musik, unterrichtete mehrere Jahre am Jazz-Seminar der Musikhochschule in Köln und ist seit der Gründung Mitglied des barocken Trompetenconsorts Friedemann Immer, das den „Blooze“ auf originalen Instrumenten musiziert. Mit seinem unverwechselbaren Ton, Witz und Charme beim Spiel ist Klaus als "third Generation" mehr als ideales Bandmitglied. www.klausosterloh.de

Stefan Werni (Kontrabass) arbeitet mit Musikern aus Jazz-, improvisierter- und Neuer Musik. Als Live- und Studiomusiker ist er u.a. mit Charlie Mariano, Lee Konitz und Tony Scott aufgetreten, wirkte bei Rundfunk- und Fernsehproduktionen (NDR, Bremen; MDR, Leipzig; WDR, Köln) mit und spielte bei Festivals und in Clubs wie u.a. Traumzeit 2009, Jazzfest Viersen, WDR Festival Köln, Jazzrallye Düsseldorf, Ruhr 2010, Bimhuis Amsterdam, The Vortex London und Unterfahrt München.


Olaf Schneider (Piano) studierte Jazzpiano an der Folkwang Hochschule für Musik in Essen sowie ergänzend dazu bei Walter Norris, John Taylor und Richie Beirach. Er lebte als freischaffender Musiker und Komponist in München, bis es ihn nach Nordschweden zog. Dort bereichert er die Jazzszene, zur Tour mit Sheila Jordan kommt der Wahlskandinavier aus seinem Traumland Schweden kurzzeitig zurück.

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